Sie befinden sich in: Gemeinde/ Chronik
Chronik der Gemeinde Wittgendorf
- Am 3. August 1267 erstmalige Erwähnung als "Witiginsdorf" in einer Stiftsurkunde des Klosters Stadilm.
- 1422 wurde Georg von Schaumburg mit Teschitz (Döschnitz), Wittgendorf, Rohrbach, Dietters Hutten(Dittrichshütte) und dem Eisenberg bei Unterwirbach belehnt.
- 1525 nach dem gescheiterten Bauernaufstand haben 69 Schaumburgische Untertanen zu Wittgendorf, Rohrbach und Dittrichshütte Bußzahlungen an die Schwarzburgische Landesherrschaft zu leisten. Wittgendorf hatte etwa 75 Einwohner.
- Im Frühjahr 1640, während des Dreißigjährigen Krieges, suchten wiederholt marodierende Soldaten das Dorf heim.
- 1664 hat Wittgendorf etwa 200 Einwohner, wovon sich nur vier Familien ausschließlich von der Landwirtschaft ernährten.
- 1665 wurde durch den Grafen Albrecht Anthon von Schwarzburg, für die Bürger von Wittgendorf, Döschnitz und Rohrbach, das Braurecht verliehen.
- 1724/25 wurden in der Grube "Vorsichtigkeit" (Elschnitz) täglich ca. 20 Fuder brauchbarer Eisenstein gefördert.
- 1732 weitere Verschiebung der Sozialstruktur zugunsten der Handelsleute. Man zählte allein 18 Olitätenhändler, 17 sonstige Handelsmänner und einen Laboranten.
- 1732-35 Bau der Kirche zu Döschnitz, zu deren Kirchspiel auch Wittgendorf gehört.
- 1765 Wittgendorf hat einen eigenen Lehrer.
- 1804 wurden durch einen Brand vier Wohnhäuser vernichtet.
- 1852 hat die Einwohnerzahl mit 388 den Höchststand der Geschichte des Dorfes erreicht.
- Um 1860 hat Wittgendorf 360 Einwohner, 60 Wohnhäuser und 39 Scheunen.
- 1864 Gründung des Volkschores.
- 1913 kamen die ersten "Erholungssuchenden".
- 1924 Gründung des Baugeschäftes Albin Wohlfahrt.
- 1927 nimmt das Dorf seine zentrale Wasserversorgung in Betrieb.
Wittgendorf um 1938
- 1946 gründen zwanzig Genossen eine Ortsgruppe der SED.
- 1953-57 Rekonstruktion des Waldbades.
- 1958 Gründung der LPG "Heimatscholle".
- 1960 Bildung der PGH "Feinholzwaren Wittgendorf"
- Am 17. April 1970 erhält Wittgendorf als erster Ort im Bezirk Gera das Prädikat "Staatlich anerkannter Erholungsort".